Der GV Eintracht Liederkranz wagt es: er gründet einen neuen Männerchor. In der heutigen Zeit der gemischten Chöre und der Klagen vieler Männerchöre über „Stimmenschwund“ ist das sicherlich der Rede wert:

 
Was ist Barbershop?

 
Nicht alles, was aus Amerika zu uns kommt, muss man mögen, aber bei Barbershop-Musik ist man mittlerweile weltweit angetan von einem der wenigen Musikstile, die dort ihren Ursprung nahmen – in den Frisör-Salons („Barbershops“) vor etwa 100 Jahren, um die Wartezeit zu verkürzen! Vielleicht wurden besonders gut gesungene Lieder damals mit einem kostenlosen Haarschnitt belohnt, wer weiß. Apropos „gut gesungen“:

Stilistisch wird Barbershop hier zu Lande gerne irgendwo zwischen Jazz und den "Comedian Harmonists" angesiedelt. Den Kern trifft zwar keines von beiden, denn Barbershop-Gesang ist A-Cappella-Obertonmusik in Reinkultur und entsteht durch möglichst genaue Abstimmung von Vokalen, Tonabständen und Lautstärke unter den vier Stimmen 1. Tenor, 2. Tenor, Bariton und Bass. Aber als erste Vorstellung („Aha“) kann man das so lassen.

Gute Bässe machen den Sound fett, die Baritonstimme ist wohl die schwierigste, weil sie die Harmonien vollendet, der 2. Tenor singt meistens die Melodie („Lead“) und der 1. Tenor darf sich über schöne hohe Töne, jedoch nicht über die gesamte Aufmerksamkeit freuen.

Auch in Deutschland ist dieser Musikstil fest etabliert, es gibt sogar die deutsche Nationalhymne im Barbershopstil…

Ursprünglich nur für Männer angedacht, gibt es inzwischen auch viele sehr gute weibliche „Barbershopper“ oder „mixed voices“.
 

Was haben wir vor?

 
Angetrieben von dem Wunsch, neben dem Spaß beim Singen von internationalen Popsongs zusätzlich „was machen“ zu wollen, haben sich vier unserer Männerstimmen kürzlich zusammengetan und sich an ersten Barbershop-Liedern versucht. Schwieriger als gedacht. Nachdem unsere Chorleiterin(!) die Regie übernommen hat (und auch mitsingt), verzeichnen wir Fortschritte und trauen uns, Werbung zu machen. Denn:

 
Wir brauchen Verstärkung!

 
Wir suchen fortgeschrittene Sänger, die bereit sind, selbstständig zu üben, sich auf Neues einzulassen, je nach Stück Stimmlagen zu wechseln und Spaß daran haben, gemeinsam was auf die Beine zu stellen.

Ja, das Ziel ist ehrgeizig, denn Barbershop ist eine Herausforderung: Kein Obertongesang im Sinne von Obertönen als Melodieträger, sondern Wahrnehmung und gegenseitige Verstärkung der Obertöne („Klangfarben“), die die Musik von sonstigem Chorgesang unterscheidet. Barbershop wird immer in reiner Intonation gesungen. Klingt ganz schön wissenschaftlich, oder? In der Praxis bedeutet das:


Wir wollen am Sonntag, den 29. Mai 2016 zwischen 17:30 – 19.00 Uhr im Gemeindezentrum der katholischen Kirche Ober-Eschbach (das ist nur der Ort unserer Proben und keine konfessionelle Veranstaltung!), An der Leimenkaut 5 in Bad Homburg Ober-Eschbach starten. Die Idee ist, alle 2-3 Wochen Sonntags in dieser Zeit zu üben.

Je nach Fortschritt wollen wir neben der gesanglichen Qualität auch in Sachen Präsentation groß herauskommen, d.h. mit Bewegung, Mimik und sonstigen Ausdrucksformen unterhalten. Vielleicht wird irgendwann gewippt, gestrahlt und zuweilen auch mal quer über die Bühne getanzt – wer weiß… Aber: Lasst uns mit dem Singen starten!

Ob wir dann irgendwo auftreten – liegt an uns…

 
Weitere Infos unter www.gesangverein-obereschbach.de und bei Holger Gröber Tel. 06172/ 456575

Singen Sie mit!


Montags

mit den

Eschbach-Singers

Dienstags

mit dem

Chor Ober-Eschbach

Sonntags

mit dem

neuen Männerchor

 

im Gemeindezentrum der
katholischen Kirche    

St. Elisabeth,

An der Leimenkaut 5.

Unser Verein: